Ernährung im Sport - Informationen & Meinungen



Ernährung im Sport

Sportler gelten im Volksmund als Vorbilder, was Gesundheit und Ernährung angeht, doch wissen gerade Hobbysportler oft nicht, wie sie durch ihre Essgewohnheiten ihr Training unterstützen, oder im schlechtesten Fall, nutzlos machen können.

Die Wahl der geeigneten Lebensmittel bildet die Grundlage der Sportlernahrung. Wichtig ist dabei das ausgewogene Verhältnis von Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten, die den Hauptanteil unserer Ernährung bilden. Um die richtigen Anteile für den individuellen Sport zu finden, müssen die Sportarten nach ihren Hauptbewegungsmerkmalen unterteilt werden. Eine grobe Einteilung kann dabei sein: Kraftsportarten, Ausdauersportarten, Ausdauersportarten mit Krafteinsatz und Schnellkraftsportarten. Je nach Sportart muss nun der Aufbau von langen roten Muskelfasern, den sogenannten “Ausdauerfasern”, oder den weißen, dicken Muskelfasern, den sogenannten “Kraftfasern” gezielt gefördert werden.

Kohlenhydrate sind die Hauptenergiequelle für Sportler. Bei Ausdauerleistungen werden sie mithilfe von Sauerstoff umgesetzt, bei schnellen Bewegungen, zum Beispiel Kurzsprints im Fußball, werden sie anaerob, das heißt ohne Sauerstoff genutzt. Durch Ausdauertraining im aeroben Bereich (Umsatz mit Sauerstoff) werden die langen Ausdauerfasern aufgebaut. Sie sollten daher besonders für Ausdauersportler die Grundlage der Sportlernahrung bilden.

Eiweiße sind die Baustoffe des Körpers und dienen dazu Körpermasse, das heißt auch Muskeln, aufzubauen. Sie bestehen aus Aminosäuren, die zum Teil nicht vom Körper gebildet werden können und somit mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Für den Aufbau der weißen Muskelfasern ist eine ausreichende Zufuhr von Eiweißen (Proteinen) notwendig. Diese sind als Nahrungsergänzungsmittel im Handel erhältlich und dort auf die individuellen Bedürfnisse von Sportlern abgestimmt.

Fette gelten im Allgemeinen als Dickmacher, die es zu vermeiden gilt. Dabei sind auch Fette notwendig, da sie ebenfalls am Aufbau von Körperzellen beteiligt sind und die Vitamine A, D, E und K nur in Fett gelöst in den Körper aufgenommen werden können. Der Fettanteil in der Nahrung sollte für einen Sportler trotzdem bei weniger als 30% der Gesamtenergiezufuhr liegen.
Gerade für Sportler, die bei hohen Trainings- und Wettkampfbelastungen viele Vitamine und Mineralstoffe benötigen, sind Nahrungsergänzungsmittel mit erhöhten Anteilen dieser Stoffe empfehlenswert. Insgesamt ist eine ausgewogene, das Training unterstützende Ernährung für Sportler ebenso wichtig wie die Trainingsdisziplin selbst.

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