Ferrari - der Inbegriff für Schnelligkeit und unvergängliches Design - Informationen & Meinungen



Ferrari - der Inbegriff für Schnelligkeit und unvergängliches Design

Wer Ferrari hört, der denkt automatisch an spritzige Luxuskarossen und schnittige Straßenflitzer. Seit es Ferrari gibt, verbindet einfach jedes Kind mit dieser Automarke Schnelligkeit, Luxus und unvergängliche Schönheit.
Enzo Ferrari, geboren 1898, arbeitete für Alfa Romeo und war schon in den frühen 30iger Jahren eine Rennfahrerlegende. Sein Rennteam Scuderia Ferrari ging 1940 eigene Wege und nannte sich um in “Autio Avio Costruzioni Ferrari“ mit Hauptsitz in Maranello. Ein sich aufbäumendes Pferd, das Cavallino Rampante, bildet bis heute das berühmte Firmenlogo von Ferrari. Enzo Ferrari, war nicht nur ein begnadeter Rennfahrer, sondern besaß auch viel Sinn für Ästhetik. Nach dem Motto „ein Auto muss man erst träumen“ widmete er sein ganzes Leben der Konstruktion und Entwicklung von schnellen Wagen, die nicht nur für Autorennen gedacht sein sollten, sondern auch für die Straße. Er legte dabei besonderen Wert auf ein eindrucksvolles Outfit seiner Autos passend zu den leistungsstarken Motoren. Er beauftragte die Firmen Pininfarina, später Scaglietti, Bertone und Vignale, seinen Ferraris ein aufwendiges Design zu verpassen. Das erste Auto, der Ferrari 125 C Sport mit einem 1,5 Liter -V12-Motor, verließ kurz nach dem 2. Weltkrieg, im Jahre 1947, das Werk. Wie der Mille Miglia handelte es sich damals eigentlich um Rennwagen, die aber auch an private Kunden verkauft wurden. Die Perfektion seiner V8 und V12 Motoren, ihre starke Leistung und das besondere Aussehen der Ferraris fanden schnell ihre Anhänger. Sie sind noch heute einer der begehrenswertesten Autos der Welt.

Allerdings stand es bei Ferrari nicht immer nur zum Besten. Die Firma hatte auch einige Krisen und Einbrüche zu überstehen. In den 60iger Jahren des letzten Jahrhunderts liefen die Geschäfte ausgesprochen schlecht und nach einigem Hin und Her und auch erst durch die 1969 erfolgte Übernahme durch Fiat war es Ferrari möglich geworden, endlich den Ferrari 512 zu produzieren. Er wurde mit einer Stückzahl von 25 Exemplaren gebaut und ermöglichte der Firma, auf diesem hart umkämpften Markt wieder mithalten zu können. Einen weiteren Einbruch, der Ferrari beinahe an den Rand des Ruins gebracht hätte, erlitt sie durch seine amerikanischen Exportgeschäfte. Die hohen Sicherheits- und Abgasebestimmungen sowie rigorose Verbrauchsvorschriften machten einen Verkauf in Übersee fast unmöglich. Erst mit dem Tod Enzo Ferraris, im Jahre 1988, wendete sich das Blatt und ließen die Geschäfte wieder blühen. Besonders die Klassiker unter den Ferraris erfreuen sich einer regen Nachfrage. Der Ferrari gehört zu einem der beliebtesten und begehrtesten Sportwagen und für wahre Autofans ist und bleibt er ein bedeutender Klassiker unter den schnellen Autos.

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