Kosten sparen beim Zahnersatz - Informationen & Meinungen



Kosten sparen beim Zahnersatz

Die Diagnose allein ist schon immer ein kleiner Schock für uns, wenn es heißt, es muss ein Zahnersatz her. Wenn man dann noch an den Kostenaufwand denkt und an die geringe Zuzahlung der Krankenkassen, dann kann uns schon recht schlecht werden.

Bei den gesetzlichen Krankenkassen verhält es sich in der Regel so, dass diese 50% der Kosten für die Regelversorgung übernehmen. Des Weiteren gibt es eine Art Tabelle für die jeweiligen Kostenaufwände für den Zahnersatz. Hieraus errechnen die Krankenkassen denjenigen Betrag, den sie fest zuzahlen. Diese Beträge werden von der Regelversorgung errechnet, was so viel bedeutet wie, wenn wir Keramik statt Metall wählen, zahlen wir die Mehrkosten für die Keramik selber.

Die Zahnarztkosten an sich, die entstehen, wenn dieser beispielsweise Zahnkronen oder aber auch Zahnbrücken einsetzt, sind aufgrund des zeitlichen Aufwandes und des Schwierigkeitsgrades der Behandlung immens hoch, dazu müssen wir dann noch die Zahnersatz-Kosten für Material und Erstellung der jeweiligen Krone oder Brücke hinzurechnen. Je nach verwendetem Material können diese noch einmal einen großen Aufschlag an Kosten verursachen.

So kann es beispielsweise locker in die tausende Euros gehen, sich einen Zahnersatz anfertigen und einsetzen zu lassen. Davon ließe sich schon ein schöner 2-wöchiger Luxusurlaub finanzieren.

Aber wie soll man diese Kosten aufbringen? HARTZ IV-Empfänger haben hier einen Vorteil, denn ihnen wird die komplette Regelversorgung in Form von Sozialleistungen bezahlt. Allerdings können diese Menschen nicht zwischen Metall oder Keramik wählen, hier wird die günstigere Variante vorgeschrieben, aber dennoch haben sie selbst keine oder nur kleine Zahlungen zu leisten.

Anders sieht es aus bei Berufstätigen sämtlicher „Klassen“, egal ob man hier als Angestellter oder Arbeiter fungiert, selbständig tätig oder Freiberufler ist, die Kosten für den Zahnersatz müssen zum größten Teil selber getragen werden.

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Kosten für eine notwendige Zahnbehandlung aufzubringen. Zum einen gibt es spezielle Finanzierungsbanken, die gerade eben einen Zahnersatz finanzieren. Hierzu reicht man den Kostenvoranschlag des jeweiligen Zahnarztes und weiterhin kreditwürdigende Unterlagen zum Einkommen ein. Hier wird dann eine Bonitätsprüfung – wie bei normalen Darlehen auch – durchgeführt und bei entsprechendem Ergebnis erhält man einen Kredit in Höhe der Zahnersatzkosten. Diesen zahlt man dann mit monatlichen Raten zurück. Hat man hier jedoch einen negativen SCHUFA-Eintrag, kann man diese Finanzierungsmöglichkeit gleich wieder vergessen. Dann gibt es noch ein paar Zahnärzte, die selbst eine Ratenzahlung ermöglichen.

Dies heißt jedoch, dass der Zahnarzt die Kosten sozusagen vorstreckt und man diese an ihn zurückzahlt. Wer hier seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt, steht mit hoher Schuld dem Zahnarzt gegenüber und muss mit gerichtlicher Geltendmachung rechnen. Und eben aus diesem Grunde gibt es auch nicht viele Zahnärzte, die einer Ratenzahlungsvereinbarung zustimmen, es sei denn, man zahlt im Voraus bestimmte Raten, so dass der größte Teil der Kosten bereits abgedeckt ist, sobald die Behandlung beginnt.

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