Prepaid Karte als Alternative - Informationen & Meinungen



Prepaid Karte als Alternative

Täglich klingelt bei vielen Deutschen das Handy und am anderen Ende der Leitung meldet sich ein Mitarbeiter ihres Mobilfunk-Anbieters mit der Nachricht, dass der bestehende Handyvertrag demnächst ausläuft und man sich doch ein neues Handy aussuchen dürfe, wenn man denn den alten Vertrag um weitere zwei Jahre verlängern würde. Da fragt man sich doch wie es sich diese Unternehmen im hart umkämpften Mobilfunk-Markt überhaupt leisten können ihren Kunden freiwillig ein neues Handy zu schenken? Die Antwort darauf ist jedoch sehr einfach, es rechnet sich. Würden sich diese Kunden nach Ablauf des Vertrags einen neuen Handyvertrag suchen, so könnten sie in der Regel Geld sparen. Die Angebote ändern sich ständig und werden im Preiskampf der Anbieter natürlich auch immer günstiger, verlängert man aber den alten Vertrag, so bleiben die alten, häufig teureren Tarife, für weitere zwei Jahre bestehen.

Ein noch größeres Sparpotential kann sich in vielen Fällen durch die Nutzung einer Prepaid Karte ergeben. Sollte das vorhandene Handy den eigenen Ansprüchen noch eine Weile genügen, so kann man sich den Abschluss eines Vertrags auch erst mal sparen. Verzichtet man also auf ein neues Handy, so spart man sich auch eine mögliche Grundgebühr oder einen Mindestumsatz, der in den meisten Verträgen enthalten ist. Dabei fällt das Sparpotential natürlich umso höher aus, je weniger man im Monat mit dem Handy telefoniert. Besonders wenn der verlangte Mindestumsatz in der Regel nicht einmal voll ausgeschöpft wird, entfallen mit einer Prepaid Karte diese unnötigen Kosten.

Lange Zeit boten Prepaid Karten aber dennoch keine wirkliche Alternative, da Prepaid Tarife deutlich teurer waren als die Tarife eines Vertrags. Seit Aufkommen der so genannten Prepaid Discounter hat sich dies jedoch geändert. Derzeit bieten mit Congstar und Fonic gleich zwei Vertreter dieser Zunft einen Prepaid Tarif, bei dem Gespräche in alle Handynetze und das Festnetz mit 9 Cent pro Minute berechnet werden und auch für SMS in alle Handynetze nur 9 Cent anfallen. Und bereits im April werden mit Simyo und Blau zwei weitere Prepaid Discounter ihre Tarife auf dann ebenfalls einheitliche 9 Cent pro Gesprächsminute und SMS senken.

Viele Handyverträge bieten zumindest in ein Handynetz, für gewöhnlich natürlich das eigene, Gesprächsminuten und SMS zu Preisen die noch unter diesen 9 Cent liegen, dafür sind Gespräche in Fremdnetze in der Regel aber teurer. Ob eine Prepaid Karte einer dieser Discounter zu einer Ersparnis führt, muss anhand der eigenen Handyrechnung geklärt werden, besonders Wenig- und Normaltelefonierer können durch eine Prepaid Karte jedoch meistens günstiger telefonieren. Auf jeden Fall ist ein solcher Prepaid Tarife deutlich einfacher aufgebaut und erübrigt die Frage nach dem Handynetz des Anzurufenden, der Tageszeit oder dem Wochentag, da Gespräche und SMS in alle Netze, zu jeder Tageszeit und an jedem Wochentag mit den gleichen Kosten verbunden sind.

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