Suchmaschinen im Konkurrenzkampf - Informationen & Meinungen



Suchmaschinen im Konkurrenzkampf

Der Begriff Suchmaschine definiert eine im worlwideweb zwischengeschaltete Plattform, die einem ermöglicht, mit der bloßen Eingabe von nur einem Begriff eine immense Anzahl von Seiten aufgelistet zu bekommen, in denen der eingegebene Begriff Verwendung findet.
So ist es schon zur Gewohnheit geworden, bei einer Recherche die gewünschten Begriffe erst einmal zu „googeln“, um dann von dort aus zu überlegen, wonach man eigentlich sucht.
Doch genau in dieser Aussage zeigt sich das Problem, das das Zeitalter der intensiven Internetnutzung mit sich bringt.

Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht wieder zahlreiche Computerfirmen und Programmierer den Versuch starten eine Suchmaschine auf die Beine zu stellen.
Sie erhoffen sich dabei finanzielle Unterstützung der Webseiten sowie Einnahmen durch Firmen, die ihre Werbung im Textfeld der Suchmaschine schalten wollen.
Dabei gilt jedoch wie bei jedem Medium die Devise, je Beliebter die Werbefläche ist, desto mehr Nutzer sehen die Anzeige und desto höher können natürlich die Kosten für die dort platzierte Werbung sein.

Es entsteht ein Konkurrenzkampf zwischen den verschiedenen Suchmaschinen. Da alle im gleichen www nach passenden Informationen suchen, kann somit auf der sogennanten Realebene, die den objektiven Zustand einer Sache beschreibt kein Unterschied gemacht werden. So muss auf die sogenannte Metaebene ausgewichen werden, in der andere Kriterien in den Vordergrund gestellt werden.
Die Einen werben damit, in sportlichen Kategorien die Erfahrungsberichte von Sportlern erkenntlicher zu machen, die anderen versuchen einen größeren Überblick zu schaffen, indem sie ihre Suchergebnisse in Cluster, also Themenblöcke aufspalten.
Damit versucht jeder eine eigene Zielgruppe anzusprechen, wobei es gerade in der Branche der Suchmaschinen schwer ist, eine Zielgruppe zu definieren.
Denn Suchmaschinen werden ja gerade aus dem Grund benutzt, um in vielleicht nicht ganz so vertrauten Themen sein Wissen aufzubessern.
Denn der leidenschaftliche Sportler wird vermutlich nach kürzester Zeit die Webseiten seiner Favoriten kennen und diese von nun an direkt aufrufen.

Der Wirtschaftsbereich Marketing entspringt aus der Zeit, in dem der Verkäufermarkt zum Käufermarkt wurde. Also einer Zeit in dem das Angebot die Nachfrage überstieg und es somit notwendig wurde einen Nutzenvorteil für das eigene Produkt zu propagieren, um sich von der Konkurrenz abzuheben und Gewinn für das Unternehmen zu erzielen.
Nichts anderes liegt hier vor. Die Suchmaschinen haben sich einen eigenen Sektor im Onlinemarkt erkämpft und machen es nun unumgänglich mit allen Mitteln auf sich aufmerksam zu machen um sich in diesem Markt zu behaupten.

Um die Konkurrenz in den Hintergrund zu rücken, bieten einige Suchmaschinen die Option, das Suchfeld im Browser der Internetstartseite zu speichern, um den Zugriff zu erleichtern.
Dies ist natürlich ein gelungener Zug in der Schlacht um die Nutzung, da es dem Benutzer die Wahl der Suchmaschine fast überflüssig macht und vermutlich auch die Nutzung erhöht, wenn der Internetuser die Suchleiste gleich unter dem gewöhnlichen Adressfeld eingeblendet sieht.

Wenn man die Entwicklung der letzten Jahre betrachtet wird die Tendenz, eine „neue“ Suchmaschine zu erschaffen, weitergehen. Der unterschied für die Zukunft wird vermutlich der sein, dass mehr Werbung geschaltet wird und auch auf andere Medien für die Werbung ausgewichen wird, um potentielle Kunden zu erreichen.

Nur wird es für alle „kleinen“ Suchmaschinen schwer sein, sich zu behaupten und gegen die beliebten Sucher wie „Google“ und „Yahoo“ anzukommen.
Denn jetzt geht es nicht mehr darum den Vorteil der Suchmaschine an sich in Umlauf zu bringen, wie es bei diesen Konzernen der Fall war, sondern man muss die Internet User versuchen zu überzeugen,dass sich für eine bestimmte Suchmaschine zu entscheiden müssen.
Und da hier der Nutzer nicht direkt für die Dienstleistung zahlen muss, wird er sich wohl nicht so intensiv mit den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Suchmaschinen auseinandersetzen, da er aufgrund der Unentgeldlichkeit nicht so stark emotional involviert ist, wie er es eventuell wäre, wenn er für die Dienste bezahlen müsste.
Aus diesem Grund verlässt sich der Informationsuchende wohlmöglich einfach auf das alt- und gut bewährte ohne die Konkurrenz auszuprobieren.

Dies ist genau der Grund warum auf der oben erwähnten Metaebene ein Unterschied hergestellt werden muss, um der Zielperson einen Grund zu geben, sich bewusst für eine jeweilige Suchmaschine zu entscheiden.

Ähnliche Themen:
, ,


Einen Kommentar schreiben

Du mußt angemeldet sein, um kommentieren zu können.