Wenn Gangster an geheime Zahlen kommen … - Informationen & Meinungen



Wenn Gangster an geheime Zahlen kommen …

Immer wieder hört man von Onlinekriminalität, immer wieder haben Banken beispielsweise mit Hackern negativer Art zu tun, die versuchen, auf die verschiedensten Konten einer Bank zuzugreifen, um illegale Überweisungen auf eigene „Auslandskonten“ vorzunehmen, sogenannte Geldwäsche im Internet. Und immer wieder wird davor gewarnt, irgendwelche Geheimzahlen auf dem PC selbst zu speichern. Da gibt es beispielsweise Menschen, die ihre sämtlichen Passwörter in einer Word-Datei auf dem Rechner speichern, beispielsweise die Geheimzahl für das Online-Banking oder aber auch die Gemeinzahl für das Konto allgemein. Aber auch Passwörter bezüglich der eigenen Homepage, beispielsweise das FTP-Passwort und Ähnliches werden teilweise in einer solchen Datei gespeichert. Wenn man einer dieser Menschen ist, dann kann man die Passwörter auch gleich auf einem Zettel offen auf den Tisch legen, denn dies kommt teilweise einer Speicherung in einer Word-Datei gleich.

Wenn man dann noch viel im Internet unterwegs ist oder beispielsweise den Rechner immer online gestellt hat, dann wird es für die Gangster im Internet ein Leichtes sein, an diese Daten heranzukommen. Man kann sich dies zwar nur vorstellen, aber es ist leider so.

Mit speziellen Programmen können Gangster im Internet auf fremde Rechner zugreifen und diese sogar teilweise durchstöbern. Man selbst bekommt von diesem Vorgang nichts mit. Neben der Tatsache, dass Gangster so auf bestimmte Dateien, auch die Word-Datei mit den Passwörtern, zugreifen können, ist es ihnen auch möglich, Daten zu zerstören, so dass diese auf unserem Rechner nicht mehr vorhanden zu sein scheinen. In diesem Fall hilft nur eins, den PC sofort vom Strom zu entfernen und einen Spezialisten für Datenrettung anrufen. Dieser wird einen Termin vereinbaren, um dann die Datenwiederherstellung vorzunehmen.

Einfacher ist es da doch wirklich, den Rechner mit einem Virenschutz (Firewall) auszustatten und keinerlei Geheimnummer oder Ähnliches auf dem Rechner zu speichern. Denn neben der Tatsache, dass die Gangster mit der Geheimnummer für das Onlinebanking beispielsweise das Konto leer räumen könnten, kann es auch beschämt werden, wenn man selbst erfährt, das Fremde auf den Rechner Zugriff hatten und sich im Grunde alles ansehen konnten, was man so gespeichert hat.

Am Ende ist es auch einfacher, keine Geheimnummer indirekt preiszugeben, als später eine kostspielige Datenrettung bezahlen zu müssen.

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